blid.
die andere perspektive

Alice Weidel – ein Fähnchen im Winde der Macht

Alice Weidel stellt sich als prinzipientreue Anführerin dar. Schaut man etwas genauer hin, wird jedoch schnell klar, dass Frau Weidel gar nicht so streng zu Ihren angeblichen Werten steht. Sie verfolgt ein einziges Ziel: An die Macht kommen und mit dieser Macht das tun, was Alice Weidel will.

Traditionelles Familienbild als Vorbild? Nicht mit Alice selbst

Alice Weidel spricht vom traditionellen Familienbild, das sie fördern will, lebt aber als Frau mit einer Frau zusammen, die aus Sri Lanka stammt und zieht mit ihr zusammen zwei Söhne groß. Noch dazu hat sie ihren Zweitwohnsitz in der Schweiz, wo ihre Familie lebt. Ist Deutschland für Alice’ Familie nicht gut genug?

Alles für das Deutsche Volk? Wohl eher alles für die Reichen und Mächtigen

Nach ihrem Studium der Wirtschaftswissenschaften und dem Abschluss einer Doktorarbeit, arbeitete Alice Weidel für die Investmentbank Goldman Sachs und die Vermögensverwalter von Allianz Global Investors. Diese großen Finanzspieler haben ein einziges Ziel: Profite maximieren um jeden Preis. Was der Bevölkerung dabei passiert, ist ihnen vollkommen egal.

Deutschland den Deutschen? Für Alice erst, seit es ihr was bringt

Als Alice in die Partei AfD eingetreten ist, war diese eine Partei für Finanzspezialisten und Euro-Skeptiker. sie aus Spezialisten für Finanzen zusammengesetzt. Alice trat also mit rein finanziellen Anschauungen in die Partei ein. Damals war Mitgründer Bernd Lucke der wichtigste Mann der AfD. Mit Zuwanderung aus dem Ausland hatte die AfD damals nichts am Hut. Als die Partei merkte, dass sie mit diesem Thema gut Wählerstimmen sammeln konnte, entstand ein Streit zwischen Bernd Lucke und Frauke Petry. Lucke wollte weiterhin Finanzpolitik machen, Petry wollte Ausländerpolitik machen. Gerade, als sie merkte, dass Lucke verlieren wird, wechselte Alice das Lager und schloss sich Petry an. Lucke flog aus der Partei und Alice konnte sicher sein, dass sie ihre Position in der Partei behält und wurde von Petry gefördert. Alice wechselte also dorthin, wo die Macht größer war. Ein Muster, das sich wiederholen wird.

Dann kam Björn Höcke. Höcke wollte einen harten Kurs gegenüber Migranten fahren. Der AfD war seine Einstellung zu extrem, sie wollten ihn 2017 aus der Partei werfen. Alice Weidel unterstützte den Antrag, Höcke loszuwerden. Allerdings schaffte er es, in der AfD zu bleiben, weil er einige gute Freunde in der Partei hat, die ihn unterstützen. Ein Jahr später stimmte Alice dafür, dass Höcke nicht ausgeschlossen wird. Warum? Weil sie gemerkt hat, dass Höcke gute Chancen hat, in der Partei noch weiter aufzusteigen. Die beiden unterstützen sich auf dem Weg an die Spitze der Partei. Doch meint Alice es wirklich ernst mit Deutschland den Deutschen? Wenn es nach Höcke gehen würde, hätten Alice und ihre Familie in der Schweiz wohl ein Problem. Da vermischen sich eindeutig Kulturen, was sich laut Höcke nicht gehört.

Alice für Alice und sonst nichts

Schnell sieht man also, dass Alice nur eines will: An die Macht kommen, egal auf welchem Weg. Prinzipien? Ihr doch egal, solange es nach oben geht. Sie macht dort mit, wo es bessere Chancen zum Aufstieg gibt.

Ihre Rede auf dem Parteitag der AfD in Sachsen am 11.1.2025 begann Alice Weidel mit „Schwarz. Rot. Gold.“ Wäre Alice ehrlich, würde jede ihrer Reden starten mit „Alice. Alice. Alice.“